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Titel: |
Hjaldinger-Saga 1: Glut |
„Seit Jahrzehnten schwelt der Konflikt zwischen dem unbeugsamen Volk der
Hjaldinger und dem mächtigen Magierhaus Charybalis, das sich dämonischer
Kräfte bedient. Die alte Seherin Urdrun prophezeit ihrem Volk den nahen
Untergang und tatsächlich sammelt der Feind eine gewaltige Streitmacht, um
Hjaldingard zu erobern. Doch die Sippen der Hjaldinger sind durch Blutfehden
entzweit und drohen an ihrer Sturheit zu zerbrechen ...
Band 1 der Hjaldinger-Saga, die erzählt, wie die sagenumwobene Anführerin
Jurga die Ahnen der Thorwaler nach Aventurien führte.“
Kommentar:
Wenn ich von der Arbeit an der Hjaldinger-Saga erzähle, muss ich aufpassen, dass ich nicht zu ausufernd werde, denn sie ist eines meiner Lieblingsprojekte. Die Idee, aus Jurgas großer Überfahrt einen Roman zu machen, geistert mir schon seit Jahren im Kopf herum, aber immer wieder wurde ich von FanPro auf später vertröstet, weil die Umstände noch nicht reif waren. Im letzten Sommer war es dann endlich so weit: Die Planung durfte konkret werden. Und sehr schnell zeichnete sich ab, dass diese Geschichte zu groß ist, um sie in einen einzigen 350-Seiten-Roman zu pferchen. Ich durfte die Hjaldinger-Saga als Trilogie konzipieren.
Den ganzen Herbst hindurch war ich damit beschäftigt, eine Hjaldinger-Kultur zu entwerfen, die sie als eigenständiges Volk zeigt und zugleich Kontinuität zu ihren aventurischen Nachfahren, den Thorwalern, erkennen lässt. Neben der umfangreichen Recherche über die Wikinger und vor allem ihre germanischen Vorfahren musste natürlich auch der myranische Hintergrund einfließen. Die Hjaldinger sollten keine Aventurier oder gar „Erdlinge“ auf dem Kontinent Myranor werden, sondern aus denselben historischen Wurzeln entstammen wie die benachbarten Völker. Damit dies alles mit den Vorstellungen der DSA-Redaktion konform blieb, war es immer wieder nötig, Details mit Thomas Römer zu besprechen, der ohnehin gerade mit der Überarbeitung der Myranor-Spielhilfe beschäftigt war.
Auf dieser Basis entstand dann auch das Exposé, das alle drei Bände umfasst, damit der Verlauf der Handlungsstränge von Anfang an in sich schlüssig ist. Das war mir auch deshalb wichtig, weil ich es als Leser nicht leiden kann, wenn man einer Geschichte anmerkt, dass sich der Autor zunächst nur den ersten Band überlegt hat, ohne vorauszuplanen. Während des eigentlichen Schreibens ändert sich dann sowieso noch genug, weil die Charaktere anfangen, ihr Eigenleben zu entfalten ;-)
Genau so war es dann auch. Jurga entwickelte die eigenwillige Persönlichkeit, die mir bereits vorgeschwebt hatte, und auch die anderen Hjaldinger sind in ihrem Jähzorn und ihrer Sturheit schwer zu bändigen, sodass einige Episoden entstanden, die im Exposé nicht vorgesehen waren. So bereitet mir das Schreiben die größte Freude, und wie immer hoffe ich, dass dieser Funke auf den Leser überspringt.
Jetzt aber genug für heute. Fortsetzung folgt!
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